 Tipps zur Stärkung des ImmunsystemsBelastend für unsere Abwehr sind sowohl körperliche als auch seelische Probleme. Zum einen können bereits vorhandene Erkrankungen, Medikamente oder gerade überstandene Operationen unseren Körper schwächen. Ein weiterer Faktor ist falsche Ernährung und übermäßiger Alkoholkonsum. Um Krankheiten zu umgehen, ist es wichtig, den Körper zu stärken und alles, was ihn schwächt, zu vermeiden. 1. ErnährungGesunde Ernährung ist besonders wichtig, um eine intakte Abwehr aufrecht zu erhalten. Wenn auf längere Zeit wichtige Nährstoffe in der Nahrung fehlen, wird das Immunsystem geschwächt und man wird anfälliger für Krankheiten. Es ist möglich, durch die richtige Ernährung solchen Mangelerscheinungen entgegen zu treten, jedoch fehlt heutzutage oft die nötige Zeit, sich mit gesunden Nahrungsmitteln auseinander zu setzen. Dazu kommt noch, dass qualitativ hochwertige Produkte meist teurer sind. In diesem Fall und wenn Sie gerade besonderen Belastungen ausgesetzt sind (z.B. Operationen, Schwangerschaft, gerade überstandene Krankheiten) ist es ratsam, den Mangel durch Nahrungsergänzungsmittel abzudecken. Ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, ist natürlich immer wichtig, aber gerade in der kalten Jahreszeit, wo man sich ständig in beheizten Räumen aufhält, ist es besonders wichtig, da dadurch die Befeuchtung der Schleimhäute gewährleistet ist und Viren schlechter eindringen können. In diesem Zusammenhang sind auch Vitamine zu nennen, von denen einige besonders wichtig für das Immunsystem sind: - Vitamin C unterstützt die Abwehr von Bakterien, schützt vor freien Radikalen, mindert allergische Reaktionen. (besonders viel Vitamin C in Hagebutten, Zitrusfrüchten, Sanddorn, Kiwis, Paprika)
- Vitamin A sorgt für eine feuchte Oberfläche der Schleimhäute und verstärkt so die Abwehrleistung (Leber, Milchfette, Fisch, als Provitamin in vielen Pflanzen)
- Vitamin E unterstützt die Bildung von Antikörpern und schützt vor freien Radikalen. (Pflanzliche Öle, Blattgemüse, Vollkornprodukte)
- Vitamine B unterstützt die Bildung von Antikörpern, fördert die Antigen- Antikörper- Reaktion. (Quelle: www.medizinfo.de)
2. PsycheEin nicht zu unterschätzender Faktor bei der Stärkung des Immunsystems ist eine stabile psychische Verfassung. Kummer und Stress belasten und schwächen den Körper. Achten Sie darauf, dass Ihr Körper nach Phasen der Anstrengung die Möglichkeit zur Entspannung erhält. Auch genügend Schlaf spielt hier eine große Rolle. Um ausgeglichener zu werden, kann Joga oder autogenes Training helfen. Noch einfacher ist ein Gespräch mit guten Freunden, denn oft hilft schon eine andere Sicht auf die Dinge, um besser mit Sorgen und Ängsten fertig zu werden. 3. AbhärtungWie schon gesagt ist die trockene Heizungsluft mitverantwortlich für die höhere Erkältungsanfälligkeit im Herbst und Winter. Als Ausgleich sollte man sich deshalb viel draußen an der frischen Luft bewegen.Dabei ist es oft besser, einen Spaziergang zu machen als sich körperlich zu sehr zu verausgaben. Wer seine Abwehrkräfte richtig auf Touren bringen will, kann auch ein- bis zweimal in der Woche die Sauna besuchen. Giftstoffe werden ausgeschwemmt und der Stoffwechsel angeregt.  |